Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt a. M. – Fechenheim

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Wir haben Gottes Spuren festgestellt

„Wir haben Gottes Spuren festgestellt“ war das Thema der Nacht der Lichter am Freitag, den 2. September 2011.

Wir haben Gottes Spuren festgestellt

In einem aus dem Französischen übersetzten Lied heißt es
Nous avons vu les pas de notre Dieu…
Wir haben Gottes Spuren festgestellt
auf unseren Menschenstraßen,
Liebe und Wärme in der kalten Welt,
Hoffnung, die wir fast vergaßen.

Dem Beispiel Jesu folgend
werden Liebe und Wärme sichtbar,
da wo Kälte vorherrscht.
Da, wo Geld und Macht regieren.
Da, wo das Augenmaß verloren geht.
Da, wo Menschen neben einander her leben.
Da, wo Menschen an einander vorbei reden.

In Jesus Messias sahen wir
Zeichen und Wunder geschehen
in längst vergangenen Tagen,
Eine Geschichte nur von damals?
Ich hoffe nicht!
Ich hoffe,
Gott wird auch unsre Wege gehen.
Wird uns durch das Leben tragen.
Wird da sein, wenn wir nicht mehr können.
Wir schnipsen, wenn wir vor lauter Bäumen,
den Wald nicht mehr sehen.

Blühende Bäume haben wir gesehen,
wo niemand sie vermutet.
Vielleicht schauen wir in der Regel vorbei
an all den kleinen Wundern die um uns,
neben uns,
vor uns,
hinter uns geschehen.

Sklaven, die durch das Wasser gehen,
das die Herren überflutet.
Wir denken an
die Befreiung der Kinder Gottes
aus Ägypten,
aus Mizraim, dem Land von Enge und Not.
Enge und Not gibt es allerhand.
Gott zieht mit uns aus,
aus dem Land von Enge und Not
in unserem Leben,
wenn wir das wollen.
Wenn wir uns nicht in der Enge eingerichtet haben.
Wenn wir nicht vor allem Freude darin haben,
dass das Wasser die Herren überflutet.

Bettler und Lahme sahen wir beim Tanz.
Es bereitet Freude zu sehen, wie Menschen
sich aufrappeln, wie der Volksmund sagt.
Wie Menschen auf die Beine geholfen wird –
vielleicht wie der erlahmte Mann mit den 5 Freunden,
die weder Mühen noch Kosten sparten
um ihren Freund zu Jesus zu bringen.

Vielleicht dürfen wir miterleben
und hören, wie Stumme (plötzlich) sprechen.
Es tut gut, wenn Dinge Sprache finden,
wenn sie besprechbar gemacht werden können.
Den Stummen Stimme geben,
den Sprachgewaltigen,
den Stress des Noch-Mehr-Reden-Müssens abnehmen.

Vielleicht erleben wir mit,
wie durch tote Fensterhöhlen ein Glanz kommt.
Sehen, was vorher nicht gesehen werden konnte.
Zeigen, was zuvor verborgen bleiben musste.
Strahlen, die die Nacht durchbrechen und
das Dunkel in uns und um uns überwinden.

Zeichen und Wunder haben wir geschehen
in längst vergangenen Tagen,
Gott wird auch unsre Wege gehen,
uns durch das Leben tragen.

Nous avons vu les pas de notre Dieu
croiser les pas des hommes,
Nous avons vu brûler comme un grand feu
pour la joie de tous les pauvres:
Reviendrat-il marcher sur nos chemins,
changer nos coeurs de pierre?
Reviendrat-il semer au creux de mains
l’amour et la lumière?

Wir haben Gottes Spuren festgestellt,
wie sie die Spuren der Menschen durchkreuzten.
Wir haben das große Leuchtfeuer gesehen, zur Freude aller.
Wird er wiederkommen und unsere versteinerten Herzen verändern?
Wird er wiederkommen und Liebe und Licht in unseren Händen gedeihen lassen?

Pfarrerin Lieve Van den Ameele

Meditation nach Liedtext: Wir haben Gottes Spuren festgestellt (EG RWL 648). Deutscher Text: Diethard Zils (1981) und Lieve Van den Ameele (2011). Französischer Text: Michel Scouarnec (1973). Melodie: Jo Akepsimas (1973).

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