Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt a. M. – Fechenheim

Website der Evangelischen Kirchengemeinde im Frankfurter Stadtteil Fechenheim

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Die Kindertagesstätten

Als wichtigen Teil ihres sozial-diakonischen Auftrags betreibt die Gemeinde drei Kindertagesstätten im Stadtteil mit Plätzen für jeweils 63 Kinder im Alter zwischen 3 bzw. 2,5 und 6 Jahren.

Rahmenkonzeption der Kindertagesstättenarbeit

Die Evangelische Kirchengemeinde Fechenheim ist Trägerin von drei Kindertagesstätten im Stadtteil:

1. Wer sind wir?

Wir sind als evangelische Kirchengemeinde eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und gehören zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die ihrerseits zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gehört. Unsere Erfahrung mit Kindertagesstättenarbeit reicht bis in das Jahr 1896 zurück. Vor Ort arbeiten wir unter dem Dach des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main (DW), Arbeitsbereich Kindertagesstätten, Kurt-Schumacher-Straße 31 in 60311 Frankfurt am Main. Die Stadt Frankfurt hat uns als Trägerin der Jugendhilfe anerkannt.

Die seit dem 16. Jahrhundert in Fechenheim bestehende Gemeinde hat reformierte und lutherische Wurzeln und betreibt zwei Gemeindezentren im Stadtteil, im Südbezirk die Melanchthonkirche in der Pfortenstraße 4 und im Nordbezirk die Glaubenskirche in der Fuldaer Straße 20.

2. Auf welchen Grundlagen arbeiten wir?

Unseren eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag nehmen wir im Rahmen kirchlicher und staatlicher Rechtsvorschriften wahr.

Maßgeblich für die Kindertagesstättenarbeit sind der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan als pädagogischer Leitfaden und das Hessische Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB) inklusive des Hessischen Kinderförderungsgesetzes (KiFöG) als Maßgabe für personelle Ausstattung, Förderung und Gruppengrößen. Ferner bildet das Sozialgesetzbuch VIII den Rahmen für den Umgang mit und die Begleitung von Kindern. Unsere Einrichtungen nehmen den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII im Rahmen des mit der Stadt Frankfurt vereinbarten und im DW angewandten Schutzkonzeptes vollumfänglich wahr.

Im kirchlichen Bereich orientieren wir uns u. a. an den Leitlinien für die Arbeit in den evangelischen Kindertagesstätten in der EKHN und an der Kindertagesstättenverordnung (KiTaVO), in der die strukturellen Rahmenbedingungen für den Betrieb evangelischer Kindertagesstätten geregelt sind. Für unsere drei Kindertagesstätten gibt es darüber hinaus ein gemeinsames und verbindliches Leitbild.

Unsere Kindertagesstätten sind dem im DW etablierten und stetig weiterentwickelten Qualitätsmanagementsystem für den Elementarbereich des Bildungssektors angeschlossen, das sich an die Norm der DIN EN ISO 9001:2015 anlehnt.

Die hier dargestellten Grundsätze lassen sich im Blick auf die ideellen Grundlagen aus dem Leitbild begründen, sämtliche Ableitungen für die Praxis sowie Prozessregelungen sind für alle drei Einrichtungen im Qualitätshandbuch niedergelegt.

Das Leitbild, das religionspädagogische Konzept sowie die Geschäftsbedingungen des Betreuungsvertrages sind jederzeit auf dieser Seite einsehbar. Die einzelnen Kindertagesstätten stellen sich hier auch selbst vor.

3. Was heißt konfessionelle Trägerschaft?

Wir verstehen unsere Kindertagesstätten als Bildungseinrichtungen und die darin geleistete Arbeit als Teil unseres sozial-diakonischen Auftrags sowie als Beitrag zur Integration im Stadtteil. In unserer Zugehörigkeit zum öffentlichen Bildungssystem leisten wir in Übereinstimmung mit unseren christlichen Grundsätzen einen wesentlichen Beitrag zur Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen aus allen sozialen Schichten, Religionen, Konfessionen, Kulturen und Nationalitäten. Kinder wie Erwachsene sollen in unseren Einrichtungen miteinander leben, einander als bereichernd kennen lernen, respektvoll tolerieren und den Umgang miteinander situationsorientiert einüben. Wir wollen Hilfe bieten auf der Suche nach Orientierung und der Ausbildung einer eigenen Identität, Freiräume schaffen für neue, eigene Entdeckungen und ermutigen zur Wahrnehmung eines eigenen Standpunktes in Freiheit und Verantwortung. Eltern wollen wir in Fragen der Erziehung begleiten und sie in ihrem Erziehungsauftrag ergänzen.

Als konfessionelle Einrichtung mit evangelischem Profil leiten wir Maßstäbe und Ziele der Erziehung vom christlichen Glauben ab. Insbesondere das christliche Menschenbild bestimmt unsere Arbeit. Danach ist jeder Mensch – unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Herkunft oder sonstigen Merkmalen – Geschöpf und Ebenbild Gottes. Dadurch besitzt jeder und jede eine unvergleichliche, unantastbare, unverlierbare Würde. Auch wenn niemand dem Willen Gottes ganz und gar entsprechen kann, gilt jedem Menschen die bedingungslose Liebe Gottes.

Von daher sind uns die Würde und die an keine Voraussetzungen (wie z. B. Leistung oder Wohlwollen) gebundene Zuwendung zu den Kindern ein besonderes Anliegen. Im Sinne des Selbstbestimmungsrechtes erhalten Kinder in unseren Einrichtungen Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe, und gemäß ihrem Recht auf Partizipation werden sie möglichst umfassend in pädagogische und alltägliche Arbeitsabläufe (wie z. B. Planung und Durchführung von Projekten, Anschaffungen und Einkäufe) eingebunden. Im Gespräch miteinander erfahren sie einen respektvollen Umgang in gegenseitiger Meinungs- und Willensfreiheit.

Im Blick auf die religiöse Identität der Kinder betreiben wir weder Indoktrination noch Mission. Die Einrichtungen atmen vielmehr eine protestantisch-christlich geprägte lebensbejahende Atmosphäre, in der die religiösen Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen ernstgenommen werden und ihnen Bedeutung beigemessen wird. Themen wie „Das Ich und das Wir“, „Neid und Eifersucht“, „Teilen“, aber auch „Vertrauen“ und „Sich gemeinsam auf den Weg in die Zukunft machen“ regen das Fantasie- und Wirklichkeitserleben des Kindes an. Das Kennenlernen biblischer Geschichten und christlicher Grundsätze sehen wir als Teil unseres Bildungs- und Integrationsauftrages.

4. Wie sind wir organisiert?

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeleitung, welche die Trägerschaft wahrnimmt, und den Kindertagesstätten ist im Qualitätshandbuch geregelt, ebenso auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Möglichkeiten der Partizipation.

Die Gemeindeleitung setzt mit dem Leitbild und dem oben beschriebenen Selbstverständnis nur den Rahmen für die Arbeit. Die Kindertagesstätten sind frei, eigene übergeordnete Qualitätsziele und ihre eigenen pädagogischen Schwerpunkte zu entwickeln und zu ändern.

Die Zusammenarbeit zwischen Träger und Kindertagesstätten ist in einer Konferenzstruktur geregelt und geschieht in enger und vertrauensvoller Absprache konsensorientiert. Die Dienstaufsicht über die Mitarbeitenden der Kindertagesstätten wird von der Person im Vorsitz der Gemeindeleitung wahrgenommen, die laufende Fachaufsicht liegt teils ebenfalls bei dieser Person, teils ist sie an die Kindertagesstättenleitungen delegiert.

Von den Mitarbeitenden wünschen wir uns, dass sie ihre eigenen besonderen Gaben und Fähigkeiten einbringen und eine für alle am “System Kindertagesstätte” Beteiligten transparente, vereinbarten Regeln folgende, am Kind orientierte und in gegenseitiger Wertschätzung erbrachte Arbeit leisten. Weiterqualifizierungen, gute Absprachen und verlässliche Vereinbarungen untereinander sowie die stete Reflexion der Qualitätsziele sind wichtige Meilensteine auf dem Weg, persönliche Arbeitszufriedenheit und niveauvolle pädagogische Arbeit übereinzubringen, in der die Kinder als Subjekte wahrgenommen werden und ihre Kompetenzentwicklung ganzheitlich gefördert wird.

Die Eltern können ihre Interessen außer in den persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitenden im kontinuierlich arbeitenden Elternbeirat der Einrichtungen einbringen, bei Elternversammlungen sowie im Kindertagesstätten-Ausschuss, der drittelparitätisch mit Vertretern der Eltern, der Einrichtungen und des Trägers besetzt ist und als runder Tisch einrichtungsübergreifende Fragen und Herausforderungen aufgreift.

5. Mit wem arbeiten wir zusammen?

Als Träger arbeiten wir mit dem Diakonischen Werk für Frankfurt als dem Dachverband der Evangelischen Kindertagesstätten zusammen. Hier erfahren Träger und Kindertagesstätten fachberaterische Unterstützung, Hilfestellung und Wegweisung im Umgang mit den regulatorischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Förderung bei der Sicherstellung möglichst umfassender Qualität.

Die Gemeinde ist Teil des Evangelischen Regionalverbandes, der den Träger einerseits als Dienstleister in Verwaltungs-, Personal- und Bauangelegenheiten unterstützt und ihm zuarbeitet, andererseits auch kirchenaufsichtliche Funktionen wahrnimmt und die Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen überwacht.

Das Zentrum Bildung der EKHN ist für die Gemeinde landeskirchlicher Ansprechpartner für die Kindertagesstätten in evangelisch-kirchlicher Trägerschaft, soweit es insbesondere um den Bildungsauftrag geht, der für den Protestantismus konstitutiv ist. Für den Raum Frankfurt ist ein Teil dieser Funktion auf das DW übertragen.

Die Stadt Frankfurt vergibt die Trägerschaft über Kindertagesstätten nach dem Subsidiaritätsprinzip. Sie finanziert zudem den Löwenanteil der Kindertagesstättenarbeit, sie definiert eine Reihe von organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen und überwacht deren Einhaltung.

6. Wohin wenden Sie sich mit Reklamationen und Fragen?

Uns als Träger liegt sehr viel an der Zufriedenheit von Eltern und Kindern. Wir führen alljährlich in den Einrichtungen eine Zufriedenheitsumfrage durch und können dadurch Problemfelder aufspüren. Für den Reklamationsfall hält die Einrichtung entsprechende Formblätter bereit und gibt nach deren Bearbeitung Rückmeldung. Eltern können sich an die Elternvertreter ihrer Gruppen oder auch direkt an den Träger wenden, wenn sie mit der Bearbeitung ihrer Anfragen und Feststellungen im Team der Kindertagesstätte nicht genügend Resonanz finden oder grundsätzliche Anfragen haben.

Leitbild der Kitas

  • Wir orientieren uns in unserer Arbeit am christlichen Gottes- und Menschenbild. Danach besitzt der Mensch eine unvergleichliche, unantastbare, unverlierbare Würde. Nach biblischem Verständnis gilt jeder einzelne Mensch als Gottes Ebenbild. Jesus Christus hat die an keinerlei Bedingungen geknüpfte Liebe Gottes zu den Menschen offenbar gemacht. Er befreit aus gottlosen Bindungen und spricht den Sünder gerecht, so dass ein Leben in Freude und ohne Angst möglich ist. Die Menschen- und Lebensfreundlichkeit, mit der er begegnet, soll sich in Nächstenliebe und Bereitschaft zur Verantwortung gegenüber anderen Menschen spiegeln. Der Heilige Geist schenkt die Hoffnung auf eine Welt des allumfassenden Friedens. Sie beflügelt zu einem Handeln, das mit friedlichen Mitteln auf Frieden zielt.
  • Wir sehen jedes einzelne Kind als eigenständige Persönlichkeit und bringen ihm freundliche Annahme, Liebe, Vertrauen, Offenheit und Sicherheit entgegen.
  • Wir nehmen jedes Kind ganzheitlich wahr mit seiner Freude und Trauer, in seinen Erfolgen und seinem Versagen, mit seiner Angst und Hoffnung, in der Lebensgemeinschaft mit seiner Familie, in der Lebensumwelt des Stadtteils und darüber hinaus.
  • Wir haben und vermitteln als kirchliche Institution eine christliche Werte-Orientierung. Religion verstehen wir als zum Menschen gehöriges, Leben und Sinn stiftendes Element („Woher komme ich?“ – „Wer bin ich?“ – „Wohin gehe ich?“). Da Toleranz unabdingbarer Bestandteil des christlichen Glaubens ist, lassen unsere Kindertagesstätten Raum für die religiösen Lebenseinstellungen, Traditionen, Riten und Feste anderer Religionen und Konfessionen und fördern den Dialog und den Blick auf das Verbindende im Geist der Versöhnung zwischen den Religionen und der Erkenntnis gemeinsamer Verantwortung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Religiosität spiegelt sich in Alltag, Fest, Feier und Spiritualität.
  • Wir sind Teil des öffentlichen Bildungssystems und leisten in Übereinstimmung mit unseren christlichen Grundsätzen einen wesentlichen Beitrag zur Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen aus allen sozialen Schichten, Religionen, Konfessionen, Kulturen und Nationalitäten. Kinder wie Erwachsene sollen in unseren Einrichtungen miteinander leben, einander als bereichernd kennen lernen, respektvoll tolerieren und den Umgang miteinander situationsorientiert einüben. Wir wollen Eltern in Fragen der Erziehung begleiten, Hilfe bieten auf der Suche nach Orientierung und der Ausbildung einer eigenen Identität, Freiräume schaffen für neue, eigene Entdeckungen und ermutigen zur Wahrnehmung eines eigenen Standpunktes in Freiheit und Verantwortung.
  • Wir haben das Ziel, die vereinbarten Leistungen professionell und mit einem hohen Qualitätsanspruch zu erbringen, so dass Kinder, Eltern und Mitarbeitende sowie der Träger mit den Ergebnissen zufrieden sein können.

Religionspädagogisches Konzept

Die Evangelische Kirchengemeinde Fechenheim betreibt Kindertagesstätten mit Ü3- und U3-Bereichen als Ausdruck der göttlichen Liebe einem jeden Menschen – einem jeden Kind – gegenüber. Diese soll bereits dem Kleinstkind von Anfang an vermittelt und im Kindergarten-Bereich noch weiter vertieft und mit den Kindern – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – durchdacht und eingeübt werden.

Die ErzieherInnen machen sich diese Haltung zu eigen und vermitteln sie den Kindern im täglichen Ablauf durch klare Rituale sowie (erste) Begegnungen mit biblischen Geschichten und spezifisch protestantischen Inhalten. Sorgfältig ausgesuchte Bilderbücher, geeignete Lieder und Geschichten schulen die Wahrnehmung des Kindes über Ohren, Augen und Mund und vermitteln ihm darüber hinaus erste Eindrücke einer auf Wachstum angelegten Beziehung zu Gott und den Menschen. Den Kleinsten soll ermöglicht werden, die Liebe Gottes nach und nach mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu begreifen; den Größeren soll auch Gelegenheit geboten werden, ihren Gedanken über Gott und die Welt Ausdruck zu verleihen, indem sie darüber sprechen, malen und reflektieren lernen.

Im Einzelnen soll im Umgang mit dem Kind deutlich werden, dass das Kind nicht auf Grund einer bestimmten Leistung oder eines „Gut-Seins“ angenommen wird, sondern bedingungslos von Gott geliebt wird, dass sein Leben ein Geschenk Gottes ist und es eine Bereicherung für sein Umfeld ist. Später soll dies auch im Gespräch mit dem Kind vertieft werden.

Religionspädagogik ist in erster Linie eine Haltung der Mitarbeitenden und der Einrichtungen. Wir sind eine evangelische Einrichtung und verfolgen das Ziel, diese Haltung nach außen und nach innen ausstrahlen zu lassen. Die Einrichtung „atmet“ eine protestantisch-christlich geprägte lebensbejahende Atmosphäre, welche die religiösen Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen ernstnimmt und ihnen Bedeutung beimisst. Dies geschieht in einer reflektierten selbstbewussten Haltung, welche über das Betrachten von Bilderbüchern, Hören von Geschichten und Singen von Liedern schon bei den Kleinsten und bei den etwas älteren Kindern durch eigenes Fragen-Dürfen und Gedanken-Durchspielen zum Nachdenken einlädt und sogleich auch anspornt, über die Themen und Lebensbewältigungsansätze, welche uns die Religion (insbesondere in der protestantischen Ausprägung) anreicht, fundiert zu reflektieren bzw. dem konkret nachzuspüren.

Darüber hinaus bestimmt diese Haltung sowohl das Verhalten innerhalb der Mitarbeiterschaft wie auch die Arbeit im Miteinander mit den Kindern sowie zu den Eltern und zum Träger hin. Einen offenen Blick und eine wertschätzende Haltung den anderen (in der KiTa vertretenen) Konfessionen und Religionen gegenüber sind dabei ebenso selbstverständlich wie das altersgemäße Heranführen und Begleiten der Kinder mit Blick auf ihre ganz eigene Sichtweise der Dinge. Letzteres mündet in differenziert zugeschnittenen Angeboten. Die Mitarbeitenden werden mittels angemessener Fortbildungsangebote in diese Haltung mit hineingenommen. Im Fokus steht die altersgemäße Vermittlung von spezifische protestantisch-christlichen Inhalten.

Im Laufe der frühkindlichen und kindlichen Entwicklung lernt das Kind, dass es auch andere von Gott geliebte Kinder gibt und dass das Aufeinandertreffen der Menschenkinder sowohl bereichernd wie auch von Konflikten begleitet sein kann. Biblische Geschichten bieten dem Kind Denk- und Erlebnismodelle für ein gutes, nicht immer leichtes, aber von Gott begleitetes Miteinander. Themen wie „Das Ich und das Wir“, „Neid und Eifersucht“, „Teilen“, aber auch „Vertrauen“ und „Sich gemeinsam auf den Weg in die Zukunft machen“ regen das Fantasie- und Wirklichkeitserleben des Kindes an. Begegnungen mit PfarrerIn, Kirchenraum und Ritualen des kirchlich-protestantischen Jahreskreises führen das Kind in eine relevante (vom Träger der Einrichtung mit geprägte) Umwelt hinein und fördern sein religiöses Sprachvermögen. Dies ist eine wichtige Grundlage, auf der mit zunehmendem Alter in der Kindertagesstätte und in der weiteren schulischen Bildung weiter aufgebaut werden kann.

Mit zunehmendem Alter und Wissensdurst wird das Kind auch nach anderen (religiösen) Umwelten fragen. Das Kind wird nicht als religiöses Neutrum geboren. Seine Herkunftsfamilie hat diese oder jene religiöse (oder gerade nicht religiöse) Prägung. Die altersgemäß differenzierten religionspädagogischen Angebote im U3- und Ü3-Bereich ermöglichen es dem Kind, seine Fragen, sein Staunen und seine Erkenntnisse altersgemäß auszudrücken. Mit zunehmendem Alter und Interesse der Kinder soll auch auf andere religiöse und weltanschauliche Inhalte eingegangen werden.

Ansprechpartnerin für ErzieherInnen und Eltern ist die für Religionspädagogik zuständige Pfarrerin. Diese wird auch bei Konzeptionstagen, welche das Thema Religionspädagogik betreffen oder streifen, konsultiert, bzw. erarbeitete Inhalte werden mit ihr durch- und abgesprochen. Letzteres gilt auch und gerade für (interne wie externe) Publikationen.

Angebot: Im U3-Bereich…

  • …wird der Alltag der Kinder auch mit Hilfe von kleinen religiösen Ritualen und Liedern, bzw. Singspielen begleitet. Eine Musikpädagogin mit Erfahrung mit Kindern im Kleinst- und Kleinkindalter unterstützt nach Möglichkeit beim Kreieren und Einüben solcher Lieder und Rituale.
  • …kommt die Pfarrerin in regelmäßigen – für die Kinder überschaubaren – Abständen zu Besuch und liest oder erzählt unter dem Titel „Geschichten unter dem Regenbogen“ eine (in der Regel) biblische Geschichte, bzw. betrachtet ein Buch mit den Kindern oder singt ein Lied.
  • …besuchen die Kinder die evangelische Melanchthon-, bzw. in die evangelische Glaubenskirche.
  • …feiern die Kinder mit den ErzieherInnen und der Pfarrerin zusammen Mini-Gottesdienste zu den Festen des Jahreskreises in der Einrichtung.
  • …erfahren die ErzieherInnen Zurüstung und Wissensvermittlung im religionspädagogischen Bereich durch die Pfarrerin – gegebenenfalls zusammen mit den ErzieherInnen des Ü3-Bereichs.

Angebot: Im Ü3-Bereich…

  • …kommt die Pfarrerin einmal im Monat zu den „Geschichten unter dem Regenbogen“ in die KiTa und spricht (philosophiert, theologisiert, erzählt) mit den Kindern zu einem Thema, welches in der Regel jahreszeitlich oder an den aktuellen Themen und Fragen der Kinder orientiert ist. Ein kleines Anfangs- und ein Schlussritual strukturieren diese halbe Stunde und bieten insbesondere den Kindern eine zeitliche und inhaltliche Orientierung.
  • …feiern Kinder und ErzieherInnen (und gerne auch interessierte Eltern) der 3 KiTa’s KiTa-Kindergottesdienst (in der Regel) in der Woche vor den kirchlichen Festen und gehen dazu abwechselnd in die Melanchthonkirche bzw. in die Glaubenskirche. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, dass (aus praktischen und aufsichtstechnischen Gründen) aus der KiTa / aus den KiTas, die in den jeweils anderen Teil des Stadtteils fahren um dort den Gottesdienst besuchen, nur die Vorschulkinder und gegebenenfalls weitere etwas ältere Kinder am KiTa-Gottesdienst teilnehmen.
  • …an 4 Sonntagen im Kirchenjahr (Palmsonntag, Trinitatis, Erntedank und 1.bzw. 2. Advent) finden die Gottesdienste für Jung & Alt unter Mitwirkung der KiTas (sowie auch des Kindergottesdienstes statt. Hierzu werden die Familien, seitens der KiTas eingeladen und die Betreuung/Begleitung durch ErzieherInnen mittels Disponierung im Dienstplan sichergestellt.
  • …gibt es etwa einmal im Jahr ein KiTa-übergreifendes religionspädagogisches Projekt. Als Beispiele (aus den vergangenen Jahren) seien hier das Thema „Kirche entdecken“ und die Gestaltung und Ausstellung von Adventstüren (in Schaufenstern) genannt.
  • …erfahren die ErzieherInnen Zurüstung und Wissensvermittlung im religionspädagogischen Bereich durch die Pfarrerin – gegebenenfalls zusammen mit den ErzieherInnen des U3-Bereichs.

Geschäftsbedingungen

Im KiTa-Betreuungsvertrag wird die Betreuung der Kinder in unseren Kindertagesstätten geregelt. Nachfolgend finden Sie die darin enthaltenen Geschäftsbedingungen:

Anhang
Geschäftsbedingungen des KiTa-Betreuungsvertrags

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Pfarrer

Ein Träger, der sich kümmert

Der Kirchenvorstand der Gemeinde Fechenheim als Träger der Einrichtung sieht im Betrieb der Einrichtung eine diakonische Aufgabe und einen wichtigen Beitrag zur Integration.

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Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt a. M. - Fechenheim
Pfortenstraße 4, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 069 411420

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